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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 11.07.2026 · Anbieter: aibuildit, Inhaber Harun Aydin, Welserstraße 3, 87463 Dietmannsried

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der aibuildit, Inhaber Harun Aydin (nachfolgend „Anbieter") und Unternehmern (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der SaaS-Anwendung MittelstandOS.

§ 2 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots des Anbieters durch den Kunden zustande. Die Annahme erfolgt durch die Bestätigung des vom Anbieter generierten Zugangscodes per E-Mail oder durch sonstige ausdrückliche Zustimmung.

§ 3 Leistungsbeschreibung

Der Anbieter stellt dem Kunden die SaaS-Anwendung MittelstandOS zur Verfügung. Diese dient der Digitalisierung von Lieferscheinen mittels optischer Zeichenerkennung (OCR) und lokaler künstlicher Intelligenz (Ollama) sowie der anschließenden Übertragung in ERP- oder DATEV-Systeme.

Verfügbarkeit

Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Anwendung von 99 % im Jahresmittel an (entspricht ca. 3,7 Tagen Ausfall pro Jahr). Ausgenommen sind angekündigte Wartungsfenster und Fälle höherer Gewalt.

Wartungsfenster

Geplante Wartungsarbeiten werden dem Kunden mindestens 48 Stunden im Voraus per E-Mail angekündigt. Wartungsfenster liegen bevorzugt außerhalb der üblichen Geschäftszeiten (Werktags 9–17 Uhr).

Support

Support erfolgt per E-Mail an support@aibuildit.io. An Werktagen (Montag–Freitag, 9–17 Uhr) erfolgt eine erste Reaktion innerhalb von 24 Stunden.

Datenverarbeitung

Lieferschein-Inhalte werden transient verarbeitet und nicht persistent gespeichert. Die KI-Verarbeitung erfolgt auf vom Kunden betriebener Hardware.

§ 4 Testphase

Die ersten zwei Monate ab Vertragsbeginn sind kostenfrei. Während dieser Testphase kann der Kunde den Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden.

§ 5 Vergütung

Nach Ablauf der Testphase gilt die vereinbarte monatliche Flatrate:

Die Flatrate enthält eine unbegrenzte Anzahl von Lieferschein-Verarbeitungen pro Monat. Zahlungen sind gemäß § 19 UStG umsatzsteuerfrei (Kleinunternehmerregelung).

§ 6 Zahlungsbedingungen

Die monatliche Vergütung ist jeweils zum Ersten eines Monats fällig. Der Anbieter akzeptiert SEPA-Lastschrift und Überweisung.

Verzug und Mahnstufen

Bei Zahlungsverzug gilt folgende gestaffelte Vorgehensweise:

Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang zur Anwendung nach Mahnung und Fristsetzung vorübergehend zu sperren, ohne dass dadurch die Zahlungspflicht des Kunden entfällt.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag hat die vereinbarte Mindestlaufzeit und verlängert sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate, sofern er nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird. Die Kündigung bedarf der Schriftform.

§ 8 Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich:

§ 9 Haftung

Der Anbieter haftet nur für Schäden aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen.

Haftungsobergrenze

Die Haftung des Anbieters ist auf den vertraglich vereinbarten Betrag begrenzt, maximal jedoch auf die in den letzten 12 Monaten vor dem Schadensereignis gezahlten Vergütungen. Diese Beschränkung gilt nicht für Schäden aus Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Höhere Gewalt

Der Anbieter haftet nicht für die Unmöglichkeit oder Verzögerung der Leistungserbringung aufgrund höherer Gewalt. Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Terroranschläge, Pandemien, Streiks, Ausfall von Telekommunikations- oder Stromnetzen, Cyberangriffe durch Dritte sowie sonstige unvorhersehbare, vom Anbieter nicht zu vertretende Ereignisse. In solchen Fällen wird der Anbieter den Kunden unverzüglich informieren und eine einvernehmliche Lösung anstreben.

§ 10 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der geltenden Datenschutzerklärung. Der Anbieter schließt mit dem Kunden auf Wunsch einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO.

§ 11 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen der Vertragsbeziehung bekannt werdenden vertraulichen Informationen geheim zu halten. Diese Verpflichtung gilt über das Vertragsende hinaus.

§ 12 Änderung der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB zu ändern, sofern dies aus triftigem Grund erforderlich ist und die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen des Kunden zumutbar ist. Triftige Gründe sind insbesondere Änderungen der Rechtslage, der Technik oder der Marktbedingungen.

Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der Frist und nutzt die Anwendung nach Inkrafttreten weiter, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen einer Nichtausübung wird der Anbieter in der Ankündigung besonders hinweisen.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Kempten (Allgäu), sofern der Kunde Kaufmann ist. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.