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Nutzungsbedingungen
Stand: 11.07.2026 · Ergänzung zu den AGB
1. Geltungsbereich
Diese Nutzungsbedingungen regeln, wie der Kunde die SaaS-Anwendung MittelstandOS
nutzen darf. Sie ergänzen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
und sind Bestandteil des Vertragsverhältnisses.
2. Zugang und Authentifizierung
Zugangscode
- Der Zugangscode ist vertraulich und darf nicht an Dritte weitergegeben werden.
- Ein Code berechtigt ausschließlich das im Vertrag genannte Unternehmen zur Nutzung.
- Unternehmen mit mehreren Niederlassungen, Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen benötigen je Standort einen eigenen Zugangscode sowie eine eigene Rechnung. Die Weitergabe an Konzerngesellschaften ist nicht gestattet.
Account-Sharing
- Das Teilen des Zugangs mit Personen außerhalb des vertraglich berechtigten Unternehmens ist untersagt.
- Jeder berechtigte Nutzer benötigt einen eigenen Account innerhalb des Unternehmens.
3. Erlaubte Nutzung
Die Anwendung darf ausschließlich für die im Vertrag vereinbarten Zwecke verwendet werden:
- Verarbeitung von Lieferscheinen und Rechnungen im Rahmen der eigenen Geschäftstätigkeit
- Übertragung extrahierter Daten in eigene ERP- oder DATEV-Systeme
- Verwendung der KI-gestützten Felderkennung für die interne Warenwirtschaft
4. Untersagte Nutzung
Folgende Handlungen sind ausdrücklich verboten:
- Reverse Engineering: Dekompilierung, Disassemblierung, Entschlüsselung oder sonstige Rückgewinnung des Quellcodes der Anwendung.
- Illegale Inhalte: Verarbeitung von Inhalten, die gegen deutsches oder EU-Recht verstoßen (z.B. urheberrechtlich geschütztes Material ohne Berechtigung, kinderpornografische Inhalte, volksverhetzende Schriften).
- Spam und Massenverarbeitung: Automatisierte Verarbeitung in einem Umfang, der die Plattform über das vertraglich vereinbarte Maß hinaus belastet.
- Re-Host und Weitergabe: Untervermietung, Weiterverkauf oder sonstige Überlassung der Anwendung an Dritte, einschließlich verbundener Unternehmen außerhalb des Vertrags.
- Lasttests und Angriffe: Belastungstests, Penetration Tests, automatisierte Scans oder sonstige Maßnahmen, die die Plattform über die reguläre Nutzung hinaus beanspruchen — sofern nicht schriftlich durch den Anbieter genehmigt.
- Versuche der Kompromittierung: Ausnutzung von Sicherheitslücken, Brute-Force-Angriffe auf die Authentifizierung, Social Engineering gegenüber dem Anbieter oder dessen Mitarbeitern.
- Rechtswidrige Zwecke: Nutzung der Plattform zur Vorbereitung, Unterstützung oder Verschleierung von Straftaten.
5. Technische Beschränkungen
Der Kunde darf keine Maßnahmen ergreifen, die
- die Stabilität, Sicherheit oder Performance der Plattform beeinträchtigen,
- den Zugang anderer Kunden behindern,
- automatisierte Skripte zur Umgehung der Login-Mechanismen einsetzen,
- den Quellcode der Web-Oberflächen oder APIs in unzulässiger Weise auslesen.
6. Folgen bei Verstößen
Bei Verstößen gegen diese Nutzungsbedingungen ist der Anbieter berechtigt, sofortige
Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen, insbesondere:
- Sperrung des Zugangs ohne vorherige Ankündigung
- Löschung oder Sperrung der im Verstoß befindlichen Daten
- Außerordentliche Kündigung des Vertrags aus wichtigem Grund
- Schadensersatzforderungen nach den gesetzlichen Regelungen
- Strafanzeige bei Verdacht auf eine Straftat
Bei minderschweren Verstößen wird der Anbieter dem Kunden vor einer Sperrung
eine angemessene Frist zur Stellungnahme einräumen, sofern dies den Vorfall nicht
unangemessen verzögert.
7. Pflicht zur Meldung
Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter unverzüglich zu melden, wenn
- ein Zugangscode verloren geht oder kompromittiert wurde,
- eine unbefugte Nutzung des eigenen Accounts festgestellt wird,
- Sicherheitslücken in der Plattform entdeckt werden.
Meldungen sind an datenschutz@aibuildit.io zu richten.
8. Weitere Rechte des Anbieters
Der Anbieter behält sich vor, bei Verdacht auf Verstöße gegen diese Nutzungsbedingungen
den Zugang des betroffenen Kunden vorübergehend zu sperren, bis der Sachverhalt
geklärt ist. Schadensersatzansprüche des Kunden sind in diesem Fall ausgeschlossen,
sofern die Sperrung nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters beruht.